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News & opinion

10 AUG 2018

Vorbild für meine Mitarbeiter

Mit Kollegen und Kunden zu arbeiten, mit denen mich eine gemeinsame, am RICS-Kodex orientierte Grundhaltung verbindet, ist ein großes Privileg und Ziel, erzählt Andreas Wende FRICS im Interview.

Seine kürzliche erfolgte Höherstufung zum Fellow haben wir zum Anlass genommen, dem Investment-Experten mit Sitz in Frankfurt einige Fragen zu stellen. 

Seit wann sind Sie RICS-Mitglied?

Seit dem 28. März  2013, also relativ spät in meiner Karriere. Ich habe sehr früh berufliche Verantwortung getragen und war in Leitungsfunktionen tätig. Damals hatte ich andere Schwerpunkte in meiner Weiterbildung und nicht den Eindruck, dass mir eine immobilienwirtschaftliche Organisation fehlt.

Was gab den Ausschlag?

Es war mir immer wichtig, dass sich meine Mitarbeiter und Kollegen weiterbilden und vernetzen. Daher habe ich die RICS-Qualifizierung im Unternehmen stets gefördert. Während meines ‚Garden Leave‘ zwischen JLL und Savills hatte ich Gelegenheit und vor allem Zeit, mir über Themen wie Vorbildfunktion, Continuing Professional Development und Standards Gedanken zu machen.

Der Mehrwert und die Sinnhaftigkeit einer persönlichen Mitgliedschaft in einer Berufsorganisation haben mich überzeugt, und hier war die RICS ganz klar meine erste Wahl. Die RICS ist u.a. Vorbild, wenn es um Standards im Asset Management oder bei Compliance-Themen geht. Auch meine ehrenamtliche Tätigkeit im ZIA seit 2010 erlebe ich als fruchtbar für Branche und Unternehmen.

Was ist Ihr Spezialgebiet?

Als Chief Operating Officer und Gesellschafter des inhabergeführten Immobilienberaters NAI apollo verantworte ich vor allem die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens. Ein besonderer Fokus ist dabei der Investmentbereich.

War die RICS-Qualifikation für Ihre berufliche Laufbahn förderlich?

Ja, insbesondere für meine Weiterentwicklung als Führungskraft und Vorbild für meine Mitarbeiter. Im Kundenkontakt, gerade mit Kollegen in UK, wo die RICS-Mitgliedschaft Industriestandard ist, vermittelt der MRICS bzw. FRICS hinter dem Namen Vertrauen, Glaubwürdigket und Exzellenz.   

Wie verlief der Prozess für das Fellowship?

Der Bewerbungsprozess verlief reibungslos, zügig und weniger zeitintensiv als erwartet. Natürlich sollte man sich gut darauf vorbereiten und im Vorfeld seine persönlichen Stärken reflektieren – wie immer im Leben!  Für die professionelle Unterstützung danke ich dem Frankfurter Team der RICS und ganz besonders Sabine Georgi.

Was wünschen Sie sich für die Zukunft der Branche?

Ich wünsche mir, dass wir als Berater wach bleiben und unser Geschäftsmodell, unsere internen Prozesse, Weiterbildungsformen und Standards immer wieder kritisch hinterfragen. Die rasante Digitalisierung, steigende Nachfrage nach Co-Working-Spaces oder Micro-Apartments, viele weitere Trends und Veränderungen: Die richtige Kundenansprache und -Betreuung sowie eine von Vertrauen und Respekt geprägte Geschäftsbeziehung sind für mich auch künftig ausschlaggebende Erfolgsfaktoren.